Langsam wird es zum Alltag …

27. Dezember 2007

Zweijähriger an Weihnachten verdurstet

Im sächsischen Kirchberg ist ein Zweijähriger vermutlich verhungert und verdurstet. Die 23 Jahre alte Mutter wurde Polizeiangaben zufolge festgenommen.

Kirchberg - Die gerichtmedizinische Untersuchung ergab, dass der Junge stark untergewichtig und erheblich dehydriert war. Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung waren laut Polizei nicht zu erkennen. Die arbeitslose Frau hatte am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages den Notarzt gerufen, der nur noch den Tod des Kindes feststellen konnte. Ihr wird nun Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. […] Unterdessen hat ein Mann aus dem niederbayerischen Eichendorf aus Wut über eine Strafanzeige das Baby seiner Freundin mit Tritten gegen den Kopf zu töten versucht. […] Als seine Freundin das 15 Monate alte Baby auf der Couch wickelte, auf der auch er lag, biss der Mann es plötzlich brutal in die rechte Wange, trat ihm mehrmals gegen den Kopf, schlug ihm ins Gesicht und versuchte es wegzuschleudern. Dann drohte er das laut schreiende Baby umzubringen. Die Mutter konnte sich mit dem Kind auf die Straße retten und die Polizei alarmieren. Quelle: Klick

Tod am Weihnachtsmorgen

Drei tote Kinder, ein toter Vater - zwei Familiendramen überschatten die Weihnachtstage in Bayern. Bei Regensburg erstickte eine Mutter ihre beiden kleinen Jungen, gegen die Frau erging Haftbefehl. In München tötete ein Mann seinen Sohn und dann sich selbst. Quelle: Klick

Vater sticht auf Tochter ein und will sie verbrennen

Es muss ein furchtbarer Streit zwischen den beiden gewesen sein: In Frankfurt hat ein 54-Jähriger auf seine Tochter eingestochen und sie mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet. Die 22-Jährige rettete sich ins Freie, bevor ihr Vater sie anzünden konnte. Quelle: Klick

Siebenjährige Zwillinge in der Schweiz getötet

In der Schweiz sind siebenjährige Zwillinge umgebracht worden. Die Eltern stehen unter dringendem Tatverdacht. […] Der Junge wurde den Angaben zufolge tot aufgefunden. Seine Schwester starb trotz Reanimationsbemühungen kurze Zeit später. Quelle: Klick

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2 Reaktionen auf “Langsam wird es zum Alltag …”

  1. CTB meint:

    Zum Glück sieht man langsam das es nicht nur ein Ost- Phänomen ist, sondern auch genauso im Oster der Republik vor kommt!

    Was ich nicht verstehe ist, es gibt so viele Einrichtungen wo man ein Kind abgeben kann. Vielleicht sind die Leute auch nur Krank… man weiß es nicht was in solchen Köpfen vor sich geht.
    Einfach nur schrecklich!

  2. sowi meint:

    Leider passieren solche Sachen im Osten öfters als im Westen. Das hat wohl damit zu tun das im Osten der Frust und die Zukunftsängste tiefer sitzen. Und, das muss man leider sagen, gefrustet und voller Zukunftsängste sind die Ostdeutschen zurecht. Der Westdeutsche hat diese Ängste nur dann nicht, wenn er mit dem Kopf noch in den Wolken steckt und einfach nicht wahrnimmt das er in einem Luftschloß wohnt. Viele haben aber auch schon im Westen eingesehn, dass sie die "unbeschwerte Kindheit", die sie selbst erlebten, ihren eigenen Kindern nicht mehr ermöglichen können. 

Merke: Reden ist Silber, schreiben ist Gold!

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