Ermittler kritisieren Kinderporno-Operation als Flop

29. Dezember 2007
Für zahlreiche Verdächtige im angeblich bisher größten Kinderpornografie-Fall in Deutschland werden die Ermittlungen folgenlos bleiben. Viele der 12.000 verdächtigten Internet-Nutzer seien nur zufällig auf eine Kinderporno-Website geraten. Mehrere Ermittler kritisieren die Aktion.
[…]
Viele der gemeldeten Nutzer seien nach den vorliegenden Erkenntnissen “nur für Sekunden” und daher “möglicherweise aus Versehen” auf die ins Visier der Fahnder geratene Kinderporno-Seite im Internet geraten […]. Es sei fraglich, ob die Zeit überhaupt ausgereicht habe, sich Dateien auf den eigenen Computer zu laden. Einer der Ermittler wurde noch deutlicher: Die Operation habe einen “irren Verwaltungsaufwand für fast gar nichts produziert”.  Quelle: Spiegel Online

Mit Sicherheit gerieten einige Kinderporno-Besitzer in Panik als sie von den Ermittlungen der Polizei erfuhren. Wenn diese Panik dann dazu führte das sie vorsichtshalber sämtliche Kinderpornos gelöscht haben, dann hatte die Operation wenigstens einen kleinen Erfolg.

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