“Es ist unmöglich positiv über die Zuwanderung zu sprechen” - Hört, Hört!
Was man noch erwähnen hätte können, ist die Tatsache, dass die Zuwanderung den Automatisierungsprozess der Industrie hemmt. Denn da vor allem unqualifizierte Arbeiter ihre Heimat verlassen, bleiben die Lohnkosten in den Einwanderungsländer stabil und die Automatisierung verliert dadurch an Bedeutung. Warum sollte man auch Geld in die Entwicklung eines Baggers stecken, wenn 20 Leute das Loch viel billiger ausbuddeln können?
Kurz: Die unkontrollierte Einwanderung von unqualifizierten Arbeitskräften stört nicht nur die Lohnentwicklung der ansässigen Arbeitnehmer, sie behindert auch die Entwicklung von arbeitserleichternden Technologien. Von anderen Nachteilen gar nicht zu sprechen.
Keine Angst, ich will hier keinen mit dem Geheuchle langweilen, das “unser” Bundespräsident in seiner Weihnachtsrede von sich gab.
Viel interessanter ist an dieser Stelle der Werdegang von Horst Köhler: Bevor er 2004 Bundespräsident wurde, war er Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF). Von 1990 bis 1993 war Köhler Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Er war maßgeblicher Unterhändler bei den Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht, der massive Souveränitätsabtretungen an Globalisierungsorganisationen brachte. Köhler, der 1990 mit Rußland Milliardenzahlungen für den Abzug der Sowjetarmee aus Deutschland aushandelte, regelte auch die deutsche Finanzhilfe für den Golfkrieg 1991, d.h. die Zahlung von ca. 12 Mrd. DM an die USA. Im Kabinett Kohl bereitete er die G7-Wirtschaftsgipfel in Houston (1990), London (1991), München (1992) und Tokio (1993) vor. 1993 bis 1998 war er Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und leitete anschließend zwei Jahre lang die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE).
Kurz gesagt: Horst Köhler ist nicht nur einer der führenden Globalisierungsbefürworter, er hat auch entscheidend mitgewirkt bei der “erfolgreichen Integration in die globale Wirtschaft”. Das sollte man sich immer vor Augen führen, wenn dieser Mann als moralische Instanz zur Nation spricht.
Deutschlands Kinderporno-Fahnder gehen in einem Mega-Verfahren gegen 12.000 Verdächtige vor. Sie sollen im Netz Bilder und Filme von Sex mit Minderjährigen heruntergeladen haben - den entscheidenden Hinweis bekamen die Ermittler von einem Internet-Provider. [Quelle: Spiegel-Online]
Interessant wäre nun wie viele dieser 12000 Verdächtigen schon einschlägig vorbestraft sind und von einem Richter oder Psychologen als “ungefährlich” eingestuft wurden. Aber warum sich darüber den Kopf zerbrechen? Unsere Politiker haben bestimmt schon eine Lösung parat. Neben der obligatorischen Forderung nach höheren Strafen, hat der ein oder andere Volksvertreter sicherlich noch ein Ass im Ärmel.
Aber - ich will hier keine falschen Hoffnungen wecken - passieren wird nichts. Genauso wenig wie nach dem U-Bahnüberfall in München verschärft gegen ausländische Serientäter vorgegangen wird, wird der Kampf gegen Kinderpornografie stärker unterstützt. Das Geld braucht man schließlich für wichtigere Sachen wie den Bundeswehreinsatz in Afghanistan oder den Transrapid.
Die zwei Unbekannten die am Donnerstag um 22 Uhr in der Münchner U-Bahn einen 76jährigen Rentner brutal zusammengeschlagen haben (siehe) wurden heute festgenommen. Es handelt sich dabei um einen 17jährigen Griechen und einen 20jährigen Türken. Beide haben die Tat gestanden.
Ein Zeuge brachte die Polizei auf die Spur der Täter. Diese hatten kurz bevor sie den Rentner überfielen, ein Handy gestohlen. Laut Bild rief einer der Täter damit einen Bekannten an und sagte: ”Jetzt wirst Du gerade Zeuge, wie ich einen Deutschen umbringe!”. Beide Täter gelten als Serientäter, beide sind arbeitslos.
Der 76jährigen Renter ist mittlerweile wieder bei Bewusstsein. Er erlitt mehrere Schädelfrakturen sowie Gehirnblutungen.
Kurz vor Weihnachten dürfte die Zahl der Menschen mit Zukunftsängsten um etwa 8000 gestiegen sein. BMW kündigte nämlich an (trotz Millionengewinne) 8000 Stellen abzubauen - die Aktionäre wollen schließlich dass die Rendite passt. Nun ja, man muss als Vorstandsmitglied eben Prioritäten setzen. Da kann man den einfachen Arbeiter nicht einem Schwippschwager vorziehen.
Doch was sagt die IG-Metall dazu? Richtig: Da in erster Linie Zeitarbeiter vom Stellenabbau betroffen sind, rühren sie keinen Finger. Schließlich wird der Abbau laut IG-Metall auch “einvernehmlich mit den Arbeitnehmern” stattfinden - alles in Ordnung also.
Das es hier um Menschen geht die hier wie Ware “abbestellt” werden, kommt keinem “Arbeitnehmervertreter” in den Sinn. Wieso auch? Die IG-Metall bezieht ihre Gelder in erster Linie vom Stammpersonal. Wen interessieren da Zeitarbeiter? Die müssen doch ohnehin flexibel und mobil sein, das ist schließlich deren Job und heutzutage vollkommen normal!
Also Herr Zeitarbeiter, gönnen Sie sich eine kleine Auszeit! Wir rufen Sie an sobald wir etwas neues für Sie haben. Und wenn Sie bei der neuen Arbeitsstelle fleißig und zuverlässig sind, besteht auch die Chance auf eine Übernahme. Ansonsten: Frohe Weihnachten!
MÜNCHEN. Ein 76-jähriger Rentner aus Bogenhausen fuhr am Donnerstag, 20.12.2007, gegen 22.00 Uhr, vom Max-Weber-Platz mit der U 4 in Richtung Arabellapark. Im Waggon saßen zwei jüngere, dunkel gekleidete Männer, die rauchten. Der Rentner sprach sie an und bat sie, die Zigaretten auszumachen. Daraufhin beschimpften ihn die Beiden, die gebrochen deutsch sprachen und möglicherweise aus Osteuropa stammen, als „Scheiß Deutscher“ und bespuckten ihn. Der Rentner stand daraufhin auf und begab sich im Waggon weiter nach vorne. Von den ca. 15 bis 20 weiteren Fahrgästen wagte es niemand, sich einzumischen.
An der Endhaltestelle Arabellapark stieg der Rentner aus, um nach Hause zu gehen. Die beiden jungen Männer aus der U-Bahn folgten ihm. Im ansonsten menschenleeren Zwischengeschoss griffen sie ihn schließlich von hinten an.
Durch einen Faustschlag gegen den Kopf ging der Rentner sofort zu Boden. Nun schlugen und traten die beiden Täter auf den am Boden liegenden hilflosen Mann ein, wobei mehrfach gegen den Kopf und ins Gesicht des Opfers getreten wurde. Schließlich nahm einer der Täter Anlauf und trat so kräftig gegen den Kopf des Mannes, dass er anschließend humpelte. Leblos blieb der Rentner am Boden liegen. Neben ihm lag sein Rucksack. Diesen nahm einer der Täter an sich, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.
Ein kurz darauf zufällig vorbeikommender Passant verständigte sofort die Polizei.
Der Rentner musste mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Er erlitt bei dem Überfall zahlreiche Schädelfrakturen mit Einblutungen in das Gehirn. Sein Zustand ist noch immer kritisch.
Bei dem geraubten Rucksack des Opfers handelt es sich um einen blauen „Eastpack-Rucksack“ mit folgendem Inhalt:
Eine Olympus-Analogkamera 35-150 mm, ein Sudoku-Spiel, fünf World- und Press-Magazine, ein Rätselblock, ein Kamm sowie ein Abholschein für Fotos bei einem dm-Markt.
Täterbeschreibung:
Beide um die 25 Jahre alt, schätzungsweise 175 bis 180 cm groß, vermutlich Osteuropäer, beide trugen schwarze Wollmützen und waren dunkel gekleidet. Bei einem Täter sind auffallend helle Querstreifen im Brustbereich der Jacke zu sehen und helle Streifen unterhalb der Ärmel.
Zeugenaufruf:
Wer war in der besagten U 4 und hat den Vorfall beobachtet? Die Mordkommission bittet alle Fahrgäste, sich als Zeugen zu melden. Wer kennt möglicherweise die beiden Täter oder hat sie bei anderer Gelegenheit wahrgenommen? Wer kann sonstige Hinweise, z.B. zum Raubgut, geben?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 111, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Auslobung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung dieses brutalen Verbrechens führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 € ausgesetzt, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt wird.
Unter dem Jubel des Publikums ist am 12. September erstmals eine Einheit der Bundeswehr durch Moskau marschiert. Anlaß hierfür was das erste Moskauer Militärmusikfestival, welches auch im russischen Fernsehn übertragen wurde. Das deutsche Musikkorps spielte dabei unter anderem die Märsche “Preußens Gloria” und den “Dessauer” sowie Auszüge aus dem “Tannhäuser” von Richard Wagner.
Da das Ereignis hierzulande nur wenig Beachtung fand (anders als in Russland), gibt es hier ein kurzes Video dazu:
Am 22.12.07 von 10:55 Uhr bis 12:30 Uhr berichtet auch der WDR über das Militärmusikfestival. Zwar drei Monate zu spät, aber immerhin.