Der globale Mobilfunkkonzern Nokia will den Beschäftigten seines Bochumer Werks den Umzug nach Rumänien anbieten. Wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf “unternehmensnahe Kreise” berichtet, gehört dieser Vorschlag zu den Vorstellungen, die die Nokia-Führung mit Gewerkschaftsvertretern und Politikern in der kommenden Woche diskutieren wolle. Dies wäre die Vollendung des Konzepts “Menschen zur Arbeit”, mit dem die Mobilität des “Humankapitals” Mensch ausgereizt werden soll. Nicht die Arbeit soll zu den Menschen, sondern umgekehrt. Schon vor Jahren hatte EU-Kommissar Verheugen im Zuge der EU-Osterweiterung den deutschen Handwerksbetrieben empfohlen, sich in Polen und Tschechien anzusiedeln. Und in Frankfurt soll eine “Grünen”-Politikern gesagt haben, wenn den Deutschen die vielen Ausländer in der Stadt nicht gefielen, sollen sie doch auswandern. Quelle: Münchner-Tagebuch